Minitrix Neuheit ausgeliefert

Minitrix Spur N wurde ausgeliefert.
Vorbild: 2 Elektrolokomotiven der Baureihe E 44. E 44 046 ohne Dachverlängerung der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) und E 44 119 mit Dachverlängerung der Deutschen Bundesbahn (DB). Achsfolge Bo´Bo´, Baujahr ab 1932.
Modell: Mit digitaler Schnittstelle, LED-Spitzensignal und Schlußlicht mit der Fahrtrichtung wechselnd und mittels Brückenstecker abschaltbar, 4 Achsen angetrieben, Haftreifen, mit angesetzten Haltestangen und Führerstandsaufstiegen. Mit vorbildgerechter Ausschwenkung der Pufferbohle. Mit NEM-Kupplungsschacht. Dachleitung aus Metall und einzeln eingesetzten Isolatoren. Mit Führerstandseinrichtung. Beide Führerstände vorbereitet für Führerstandsbeleuchtung, mit Digital-Decoder 66840 aktivierbar. Beide Lokomotiven einzeln verpackt. Länge über Puffer je Lokomotive 96 mm.
Highlight: Technikvariante. Führerstandsaufstieg. Angesetzte Haltestangen. LED-Spitzensignal.
Einmalige Serie.
Nach einer Unterbrechung durch die große Wirtschaftskrise wurde ab 1930 die Elektrifizierung des Reichsbahn-Netzes wieder vorangetrieben. Für die neuen Strecken wurden neue leistungsfähige Lokomotiven benötigt. In der Zwischenzeit hatte die deutsche Eisenbahnindustrie Konzepte und Prototypen für moderne Universallokomotiven entwickelt. Die Konstruktion von Siemens zeigte deutliche Fortschritte gegenüber den zuvor nur weiterentwickelten Länderbahn-Konstruktionen. Die als leichte Universallokomotive konzipierte Maschine war auf einem geschweißten Rahmen aufgebaut, auf Drehgestellen mit integrierter Pufferbohle gelagert und mit Tatzlager-Motoren auf den Achsen angetrieben. So brachte die kompakte Lokomotive ohne Laufachsen ihr volles Gewicht von 78 t auf die Treibräder, ohne die kritische Achslast von 20 t zu erreichen. Die modernen Motoren leisteten 2. 200 kW, die ohne aufwändige Mechanik direkt an den Achsen verfügbar waren. Auf ebener Strecke wurden 90 km/h erreicht. Die erste Maschine wurde mit Erfolg getestet und noch 1930 von der Reichsbahn als E 44 001 übernommen. Weitere Lokomotiven in Serienausführung mit 80 km/h Höchstgeschwindigkeit wurden umgehend bestellt, zunächst für die Strecke Stuttgart – Augsburg (mit der Geislinger Steige). Die Reichsbahn hatte insgesamt 174 Serienlokomotiven beschafft, von denen 45 in Ostdeutschland geblieben sind, die meisten übrigen im Westen. Für die Deutsche Bundesbahn wurden nochmals 7 Lokomotiven neu gebaut und einige mit Wendezugsteuerung oder Widerstandsbremsen umgerüstet. Die unverwüstliche E 44 war – zuletzt als 144 (DB) und 244 (DR) bis in die 80er-Jahre planmäßig im Einsatz.